Das statistische Bundesamt hat es schwarz auf weiß ermittelt: Frauen geben jährlich stolze 588 Euro nur für Kleidung aus. Das ist der Durchschnittswert unter allen deutschen Singlefrauen. Nur 588 Euro? Diese Zahl kommt uns verdächtig niedrig vor. Allerdings lässt sich der deutsche Durchschnittsmann Klamotten & Co. jährlich nur 336 Euro kosten. Also außer einer neuen Jeans im Jahr, Unterwäsche und Socken nichts drin beim starken Geschlecht? Beruhigend ist dagegen die Tatsache, dass das Shoppingverhalten je nach Region und Wohnort sehr schwankt. In Ballungsräumen und Großstädten geben sowohl männliche als auch weibliche Singles mehr Geld für Kleidung aus, in Dörfern und weniger stark besiedelten Gebieten investiert man lieber in Elektronik und Gebrauchsgegenstände.
Auch eine Studie des Wirtschaftsmagazins brandeins zeigt, dass Frauen deutlich mehr in aktuelle Kleidungs Trends investieren. Die Mehrheit stöbert dabei für rund 50 bis 70 Euro monatlich durch Boutiquen und Online-Shops. Nur 15 Prozent der Deutschen wollen im Monat mehr als 100 Euro für Kleidung ausgeben – Sparen auch bei Designer-Stücken lautet die Devise. Online-Shops wie www.dress-for-less.de oder www.mybrands.de stehen für den Trend: Gut aussehen bedeutet nicht immer, tief ins Portemonnaie greifen zu müssen.
Sexy Dessous sind nicht nur sehr beliebt, sondern können vor allem im Internet schnell und günstig bestellt werden. Dabei hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass sexy Unterwäsche nicht mehr nur von Erotikunternehmen angeboten werden, sondern auch immer häufiger in den großen Versandhausportalen zu finden sind. Die Auswahl ist mittlerweile sehr groß, so dass es für jeden Geschmack das passende sexy Dessous gibt.
Der Begriff Dessous stammt aus Frankreich (19.Jahrhundert) und bedeutet übersetzt „Untereres“. Das Wort steht vor allem für Unterwäsche, die dafür sorgen soll, dass es zwischen zwei Menschen in besonderen Situationen besonders stark knistert.
Die Lingerie – zu deutsch „Feinunterwäsche“, aus dem Französischen von „linge“ – „waschbar“ und im weiteren Sinne von „lin“ – dem Leinenstoff (Linnen), aus dem lange die damals noch wenig anschmiegsamen Kleider für Darunter gefertigt wurden, bevor die Baumwolle nach Europa kam. Heute versteht man – oder besser frau – darunter die feinsten Gewebe aus Satin, Seide und Spitze, die Frau gern anzieht und man(n) noch lieber auszieht.
Der Vergleich zum funktionalen Baumwollschlüpfer ist so weit entfernt, dass wir diesen gar nicht näher betrachten wollen. Lingerie sind feinste Schmuckstücke, die einen Körper erotisch verpacken oder besser mit Farbe und Stoff nur anhauchen. Während Wäsche früher eher dem rein funktionalen und hygienischen Zweck dienen sollte, waren Corsagen schon in den Königshäusern Teil des Chics –doch ohne Prunkgewänder darüber wirkten diese wattierten Stoffgebilde mit Haken, Stützstäbchen und Ösen kaum erotisch. Erst in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts, im Rahmen der sexuellen Revolution, entwarf man erstmals Unterwäsche, die mehr schmücken sollte als funktional zu sein – die Lingerie war geboren.