Ökomode – naturschonend und schick

Genauso, wie man die Bio-Produkte in den Supermärkten findet, hat jetzt auch die Modewelt hat das ökologische Gewissen entdeckt. Die grünen Designer machen Klamotten, deren Herstellung umweltfreundlich ist – und die Klamotten sehen trotzdem lässig aus. Das globale Umdenken ist auch von den Prominenten, wie Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Julia Roberts unterstützt, die sich schon jahrelang für ein bewussteres ökologisches Denken einsetzen. Alle stellen sich die Frage, was der Vorteil der Ökomode ist und woran man die erkennt.

Es handelt sich nämlich um viel mehr, als um eine ökologisch korrekt angebaute Baumwolle. Weit weg von der Kinderarbeit, Pestiziden, Chemie und unmenschlichen Produktionsbedingungen wird Mode ohne schlechtes Gewissen produziert. Wer zwar nicht auf die Mode verzichten will, aber auch Moral besitzt, für den gibt es ein paar Tipps, wie man beides unter einen Hut bringen kann. Wer sich zuerst den Überblick verschaffen will, kann gleich lernen, was die einzigen Ökosiegel wirklich bedeuten. Doch die Öko-Mode hat zum Teil auch ein Imageproblem, denn nicht wenige denken an die selbstgestrickten Pullover aus kratziger Wolle, die es zu Beginn der Biowelle gab. Doch die neue Ökomode ist vor allem cool und modern.

Doch trotzdem haben viele Bedenken – vielleicht nur, weil die Hersteller und Händler sogar selbst an sich und an die Zulieferer zweifeln. Skandale, wie der zu Jahresbeginn um die genetisch veränderte Baumwolle aus Indien, die als Bioprodukt deklariert worden ist und auch als solches über die großen Handelsketten verkauft wurde, machen es vielen Kunden schwer, an Ökomode zu glauben.

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